Familienorientierte Personalpolitik

Eine familienorientierte Personalpolitik ist für die Sparkasse Emsland kein neues Thema. Als Mitglied des Überbetrieblichen Verbundes Landkreis Emsland e.V. und Gründungsstifterin der Emsländischen Stiftung Beruf und Familie engagiert sich die Sparkasse schon seit Jahren für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dass sie im eigenen Hause mit gutem Beispiel vorangeht, liegt auf der Hand. Deutlicher Indikator: Jede zweite Frau im Unternehmen arbeitet in Teilzeit.

„Dieses Angebot wird von Müttern sehr geschätzt, denn viele wollen nach der Elternzeit schnell wieder in den Beruf zurück“, sagt Personalentwicklerin Kerstin Specken. Dennoch hat die Sparkasse im Frühjahr mit Unterstützung von Unternehmenscoach Ursula Günster-Schöning unter den rund 850 Mitarbeitern eine Bedarfsabfrage gestartet. Kerstin Specken nennt drei Gründe: „Erstens beschäftigt das Thema unsere Mitarbeiter. Und damit ist es auch unser Thema. Damit wir wissen, was unsere Mitarbeiter brauchen, müssen wir mit ihnen im Gespräch bleiben. Zweitens investieren wir viel in Aus- und Weiterbildung. Das Know-how, das wir hier aufbauen, brauchen wir natürlich im Unternehmen. Und drittens sehen wir, was mit der demografischen Entwicklung auf uns zukommt. Das heißt, wir müssen uns heute überlegen, wie wir auch zukünftig ein attraktiver Arbeitgeber bleiben.“ Das Ergebnis der Befragung ergab: 80 Prozent der Befragten sind zufrieden bis sehr zufrieden mit der aktuellen Situation.

Mehr Unterstützung wird vor allem bei der Betreuung der Kinder gewünscht. „Dabei werden die Angebote in der Region, wie zum Beispiel die Familienzentren, kaum genutzt“, sagt Kerstin Specken. Daher hat die Sparkasse Ende Oktober einen Infoabend veranstaltet, um die Teilnehmer der Befragung nicht nur über die Befragungsergebnisse zu informieren, sondern auch über neue Angebote aus der Region und künftige familienfreundliche Maßnahmen der Sparkasse. Ursula Günster-Schöning bereicherte den Abend mit wertvollen Anregungen und Denkanstößen zum Thema: „Wie viel Mutter bzw. Vater braucht ein Kind? Wie viel Beruf braucht die Mutter bzw. der Vater?“ Die Sparkasse Emsland plant derzeit eine Plattform für Mütter und Väter, die viele Informationen bündeln soll: von rechtlichen Fragen zur Elternzeit über bedarfsgerechte Kinderbetreuungsangebote in der Region bis hin zu möglichen Szenarien für den Wiedereinstieg. „Für den Wiedereinstieg erarbeiten wir ein neues Konzept. Dabei geht es vor allem darum, dass wir unsere Mitarbeiter in der Elternzeit über sparkassenspezifische Themen auf dem Laufenden halten wollen“, erläutert Kerstin Specken. 

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