Betriebskrippe "Die kleinen Knollis"

Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung seit dem 01.März 2011

Die große Mehrheit der jungen Mütter und Väter will sich heute um ihre Kinder kümmern und dabei weiter in ihrem Beruf bleiben. Das Gleiche gilt für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich um ihre Eltern oder um einen pflegebedürftigen Partner kümmern. Spielräume in der Gestaltung der eigenen Arbeitszeit sind daher für viele Beschäftigte entscheidend, um Familie und Beruf miteinander vereinbaren zu können. Doch dies allein reicht häufig nicht mehr aus, so Ursula Günster-Schöning, Unternehmenscoach der Emsländischen Stiftung.

Vor diesem Grund sehen es immer mehr Unternehmen als sinnvoll an, betrieblich unterstützte Kinderbetreuungsmaßnahmen in das Unternehmen einzubetten und in das betriebliche Umfeld zu integrieren. Die Stiftung berät und hilft bei der Umsetzung, wie beispielsweise hier im Steuerbüro Knollenborg und Partner, in Lingen.

Steuerberaterin Hoormann hat vor drei Monaten ein Kind bekommen. Die kleine Laurena sowie der eineinhalb Jahre alte Nick und die zweieinhalbjährige Lia, Kinder von Hoormanns Arbeitskolleginnen, besuchen seit dem 01. März 2011 die betriebsinterne Minikrippe „Die kleinen Knollis“, die im Steuerberater- und Wirtschaftsprüferbüro eingerichtet wurde.

Die beiden Inhaber Elisabeth und Wilhelm Knollenborg engagieren sich schon seit Jahren für familienfreundliche Arbeitsbedingungen, wie z.B. flexible Arbeitszeitmodelle und sind darüber hinaus mit vielen anderen Unterstützungsangeboten angetreten, um die vielen Fachfrauen und Männer in der Firma zu halten.

Bei Knollenborg wurde daher für die „kleinen Knollis“, wie Laurena, Nick und Lia bereits genannt werden, Büroräume zu Spiel- und Ruhezonen umfunktioniert. Während die Mütter ein paar Türen weiter arbeiten, kümmert sich die gelernte Erzieherin Brigitte Gerndt um die Kleinen. Im Garten des Unternehmens wurde ein kleiner Spielplatz eingerichtet, der gerade in diesen ersten Frühlingstagen gern genutzt wird.

Die Kinder strahlen – und ihre Mütter gleich mit: „Für mich ist das einfach ein gutes Gefühl, dass ich meine Kleine in der Nähe weiß“, sagt Elke Hoormann. So kann die drei Monate alte Laurena die Nähe zu ihr genießen, bis sie alt genug für einen Wechsel in eine Kindertagesstätte ist. „Und ich kann gleichzeitig meinen Beruf weiter ausüben, da sich gerade im Steuerrecht ständig etwas ändert“, erklärt die Nordhornerin.

Ursula Günster-Schöning, hat das Projekt von Anfang an begleitet, bei der Suche nach einer geeigneten Erzieherin geholfen und Stand darüber hinaus mit Rat und Tat zur Seite. Nun freut Sie sich mit dem Team von Knollenborg über die firmeninterne Lösung. „Wir reden im Emsland derzeit von Vollbeschäftigung. Wenn wir die Frauenerwerbsquote erhöhen wollen, brauchen wir adäquate Betreuungsangebote, wie z.B. eine Minikrippe, wie die „Knollis“ bei Knollenborg“.

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