Betriebliche/r Berater/in Pflege und Beruf

Das Pflegezeitgesetz stellt neue Anforderungen an Betriebe. Eine Möglichkeit, den Anforderungen gerecht zu werden, besteht darin Berater/in für pflegende Mitarbeitende zu benennen. Als Berater/in unterstützen Sie die Herstellung einer Balance zwischen den Bedürfnissen pflegender Mitarbeitender in Pflegenotlagen und den aktuellen Belangen des Unternehmens. Die Unterstützung Betroffener setzt zum einen Fachwissen und zum anderen Klarheit in der eigenen Rolle voraus. Berater/in haben die Aufgabe zur Sensibilisierung von Entscheidungsträgern im Unternehmen beizutragen, Unterstützungsmöglichkeiten im Unternehmen zu gestalten und als Mittler zu externen Fachdiensten zu fungieren. Das intensive Training gibt Impulse, um Sicherheit und Klarheit in dieser Rolle zu entwickeln. Der Umgang mit schwierigen Praxissituationen steht im Mittelpunkt des Trainings. Dabei wird an den Erfahrungen und Anliegen der Teilnehmer angeknüpft. Zudem wird der Aufbau von Vernetzungsstrukturen gefördert.

Das Konzept

  • Relevantes Fachwissen zum Thema wird kompakt und praxisnah in 3 Tagen vermittelt.
  • Es werden erste Arbeitsschritte zur Etablierung und Umsetzung dieses Themas im Unternehmen entwickelt.
  • Durch ein praxisnahes Kommunikationstraining erhalten Sie Impulse und Handwerkzeug, um Fragestellungen und schwierige Praxissituationen zu meistern.
  • Es wird ein Konzept entwickelt, um betroffenen Mitarbeitenden eine themenzentrierte Austauschmöglichkeit zu ermöglichen.
  • Eine Vernetzung mit mehreren Unternehmen ist vorgesehen.
  • Die Rollenklärung der Berater/in findet im Austausch mit der Gruppe statt. Trainer Inputs begleiten diesen Prozess.
Ihr Nutzen
  • Die ausgewählten Module vermitteln ein umfassendes und nachhaltig wirksames Know-how zur Situation pflegender Mitarbeitender und der Auswirkungen auf Unternehmen und Arbeitsteams.
  • Sie entwickeln Klarheit und Sicherheit gegenüber Ihrer Rolle und können durch Ihre Kompetenz Betroffene unterstützen. Durch Ihr Fachwissen tragen Sie dazu bei, das Thema im Unternehmen besser zu platzieren.
  • Sie erhalten die Möglichkeit ein themenzentriertes Austauschforum für Betroffene zu installieren.
  • Der intensive Austausch unter „Gleichgesinnten“ und die Entwicklung von Vernetzungsstrukturen fördert nachhaltige Entwicklungsprozesse im Unternehmen.
Methoden
  • Theorie-Impulse, Gruppenarbeit, Erfahrungsaustausch, Praxisübungen, Feedbacks, Bearbeitung von Teilnehmeranliegen.

Teilnehmerkreis

  • Personalverantwortliche, Führungskräfte, Fachkräfte, die als Ansprechpartner für Betroffene beauftragt sind oder beauftragt werden sollen.

Die ausgebildeten Beraterinnen Pflege und Beruf:

  • Frau Petra Jürgens, Meyer Werft GmbH, Papenburg
  • Frau Christine Schomakers, Kampmann GmbH, Lingen
  • Frau Petra Ebler, H&R ChemPharm GmbH, Salzbergen
  • Frau Carina van Dülmen, H&R ChemPharm GmbH, Salzbergen
  • Frau Claudia Robbers, H&R ChemPharm GmbH, Salzbergen
  • Frau Julia Biedendieck, Institut für Duale Studiengänge, Lingen
  • Frau Ursula Günster-Schöning, Emsländsiche Stiftung
  • mit der Referentin Christine Siebert

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