„Work-life-competence“-Urkunde für die emsländische Familienstiftung

Offizielle Zertifikatsübergabe durch Bundesfamilienministerin Kristina Schröder

Meppen/Berlin, 18.11.2010. Die Balance von Familie und Arbeitswelt in den hiesigen Unternehmen zu stärken – das ist eine Kernaufgabe der Emsländischen Stiftung Beruf und Familie. Unternehmenscoach Ursula Günster-Schöning hat dazu nun die Qualifizierung zur „work-life-competence“-Expertin erfolgreich absolviert. „Gerade in Zeiten des demografischen Wandels muss Familienfreundlichkeit ein zentraler Bestandteil der Unternehmens- und Führungskultur sein“, erklärte Landrat Hermann Bröring, Vorstandsvorsitzender der Familienstiftung. „Das Expertenwissen zu dem Themenkomplex und eine kompetente Beratung finden die emsländischen Unternehmen in unserer Stiftung Beruf und Familie“.

„Gerade im Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte müssen sich emsländische Unternehmen neu aufstellen. Da das Thema Familienfreundlichkeit dabei ein maßgeblicher Standortfaktor sein wird, ist es selbstverständlich, dass wir als Familienstiftung großen Wert auf die höchstmögliche Qualität unserer Beratung legen“, begründet der Landrat die Teilnahme des Unternehmenscoach an der mehrmonatigen Qualifizierung.

Das Ziel der Fortbildung, die durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und die Bertelsmann Stiftung ausgerichtet wurde, bestand darin, personalpolitische Maßnahmen zu vertiefen, die dazu dienen, Mitarbeiterbindung, Arbeitgeberattraktivität und letztlich die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen im nationalen und internationalen Wettbewerb zu stärken. „Für die Wirtschaft wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zum strategischen Vorteil – gerade in Zeiten steigenden Fachkräftemangels“, urteilte auch Bundesfamilienministerin Kristina Schröder bei der Verleihung der Zertifikate in Berlin.

Berater, Personalverantwortliche und Führungskräfte aus Unternehmen wurden intensiv darauf vorbereitet, Personalpolitik besser an einer „work-life-balance“ auszurichten. So wurde Unternehmenscoach Günster-Schöning u. a. qualifiziert, familienfreundliche Sensibilisierungs- und Unterstützungsangebote für Unternehmen zu erarbeiten: „In der Qualifizierung haben wir Themen wie den demografischen Wandel, seine Folgen für die Mitarbeitergewinnung und die Bedeutung einer gelebten Unternehmens- und Wertschätzungskultur beleuchtet. Auch Methoden zur Erarbeitung einer Standortanalyse sowie des strategischen Managements und der Prozessoptimierung standen auf dem Lehrplan – allesamt in einem guten Mix aus Theorie und Praxis, so dass meine Erfahrungen auch in emsländischen Unternehmen gut zur Anwendung kommen können“, zieht Günster-Schöning ihr persönliches Resümee.

Nahmen in Berlin die Urkunde aus den Händen von Familienministerin Kristina Schröder (Bildmitte) entgegen: Landrat Hermann Bröring und Ursula Günster-Schöning.  

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