Qualifizierte Unterstützung in der „Betreuten Grundschule“

Achter Qualifizierungslehrgang abgeschlossen – hohe Nachfrage nach pädagogischen Mitarbeiterinnen

Meppen, 21. April 2010. Das flächendeckend ausgebaute Angebot an Ganztagsschulen im Emsland kommt Eltern und Kindern zugute, bedeutet für Schulen aber einen erhöhten Personalbedarf. In die entstandene Lücke stößt die Emsländische Stiftung Beruf und Familie mit dem Projekt der „Betreuten Grundschule“. Im achten Vorbereitungskurs wurden nun weitere 19 Betreuerinnen qualifiziert, die am Nachmittag als zusätzliche Unterstützung an den Grundschulen eingesetzt werden können.

Von der Entwicklungspsychologie über Rechts- und Organisationsfragen bis hin zum Konflikt- und Zeitmanagement – in 176 Stunden wurde den Kursteilnehmern ein breites Spektrum an Lehrinhalten vermittelt, um einen hohen Qualitätsstandard zu sichern und sie auf die Anforderungen der Nachmittagsbetreuung umfassend vorzubereiten. Mit der Zertifikatsübergabe in Meppen endete Anfang April bereits der achte Ausbildungslehrgang, den damit mehr als 150 Teilnehmer erfolgreich abgeschlossen haben. Die Qualität dieser Fortbildung wird von den Schulen geschätzt und zahlt sich für die Teilnehmer aus: 90 Prozent der Kursabsolventen sind im Ganztagsbereich an emsländischen Schulen tätig. 
Die Emsländische Stiftung Beruf und Familie hat seit Projektbeginn 2008 rund 50.000 Euro investiert, die gleiche Summe trägt das Land Niedersachsen bei. „Wir wissen, dass das Geld gut angelegt ist, denn unsere übergeordneten Ziele bestehen in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der Förderung der Chancengleichheit von Frau und Mann“, erklärt Landrat Hermann Bröring in seiner Funktion als Vorsitzender der Stiftung. „Mit der ‚Betreuten Grundschule’ tragen wir beiden Anliegen Rechnung: Eltern können Familie und Beruf besser vereinbaren, da sie ihren Nachwuchs auch nachmittags gut behütet wissen, und Mütter können weitere Erwerbsmöglichkeiten am Nachmittag wahrnehmen.“
          
Da der Landkreis Emsland sein Ganztagsangebot weiter ausbaut und somit allein zum kommenden Schuljahr die Zahl der Angebote an den Grundschulen von rund 60 auf 100 steigen wird, stehen die beiden (vorerst letzten) Kurse bereits in den Startlöchern und beginnen noch im April 2010 an den Volkshochschulen in Meppen und Lingen (Ems).

     Gratulierten den Absolventinnen zum erfolgreichen Lehrgangsabschluss: Rita Rottau, Projektkoordinatorin bei der VHS Meppen (ganz links), und der Unternehmenscoach der Emsländischen Stiftung Beruf und Familie, Ursula Günster-Schöning (ganz rechts).

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