„Mit Familienfreundlichkeit die Attraktivität als Arbeitgeber steigern“

Verleihung des Gütesiegels für Familienfreundlichkeit an acht Unternehmen

Meppen, Januar 2012. „Familienfreundlich zertifiziert“ dürfen sich ab sofort acht weitere Arbeitgeber aus dem Emsland nennen, denen die Emsländische Stiftung Beruf und Familie nun offiziell das emsländische Gütesiegel für Familienfreundlichkeit verliehen hat. Die Betriebe hatten sich einem Zertifizierungsprozess durch die Stiftung unterzogen, um eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf realisieren zu können. „In Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels müssen die Unternehmen in Sachen Familienfreundlichkeit mehr tun, um als Arbeitgeber attraktiv zu sein und so qualifiziertes Personal zu gewinnen bzw. zu halten. Mit dem Gütesiegel bringen jetzt acht weitere Unternehmen deutlich zum Ausdruck, dass sie diese mitarbeiterfreundliche Denkweise verinnerlicht haben“, betonte Maria-Elisabeth Ostermann-Müller, stellvertretende Vorsitzende der Stiftung.

Mit der nunmehr vierten Gütesiegelverleihung, die in den Räumlichkeiten der Sparkasse Emsland stattfand und zu der Hausherr Ludwig Momann herzlich begrüßte, haben sich insgesamt 29 emsländische Unternehmen durch die Stiftung zertifizieren lassen. In seinen einleitenden Worten zeichnete Momann die Bedeutung und den Entstehungsweg der Familienstiftung nach. Gemeinsam mit Ostermann-Müller verabschiedete er in diesem Zuge Ehrenlandrat Hermann Bröring offiziell als Vorstandsvorsitzenden der Familienstiftung und begrüßte Landrat Reinhard Winter, der kraft Amtes in den Vorstand nachrückt. Dabei hob Momann das Engagement des jetzigen Ehrenlandrats ausdrücklich hervor: „Die Stiftung ist ohne Wenn und Aber eine Erfolgsgeschichte, die auf den Einsatz und die Initiative Hermann Brörings zurückzuführen ist. Auch in diesem Zusammenhang hat die Region ihm viel zu verdanken.“

Anschließend stellte Ostermann-Müller das Konzept des Gütesiegels vor und würdigte insbesondere die Vielfalt der Unternehmen und der entwickelten Maßnahmen, die bei den Teilnehmern zukünftig zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf beitragen werden. Bei den ausgezeichneten Unternehmen reicht das Spektrum der Zielverein-barungen von speziellen Rubriken in den Hausmedien über die Einsetzung von Ansprechpartnern im Bereich Pflege bis hin zu Homeoffice-Angeboten und einem Feriencamp für Mitarbeiterkinder.

„Das Interesse an unserem Gütesiegel ist ungebrochen. Die Unternehmen haben erkannt, dass ein wesentlicher Aspekt bei der Bewertung des Arbeitgebers darin besteht, wie gut Familie und Beruf unter einen Hut gebracht werden können“, ergänzte Unternehmenscoach Ursula Günster-Schöning, die die Ergebnisse der einzelnen Unternehmensworkshops vorstellte.


Bildunterschrift:
Die beiden Vorstandsmitglieder der Stiftung Maria-Elisabeth Ostermann-Müller (links) und Ludwig Momann (2.v.l.) sowie Unternehmenscoach Ursula Günster-Schöning (3.v.l.) überreichten die acht Gütesiegel für den Zeitraum von drei Jahren an folgende Unternehmen:
Alwin Otten GmbH (Meppen), H&R ChemPharm Gruppe (Salzbergen), Kampmann GmbH (Lingen), Klasmann-Deilmann GmbH (Geeste), Knipper Bauzentrum GmbH & CoKG (Sögel), PRO TALIS, Seniorenzentren, (Meppen/ Haselünne, Röchling Engineering Plastics KG (Haren), Sozialpädagogische Intensivbetreuung e.V. (Lingen)

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