Fünf weitere emsländische Unternehmen „familienfreundlich zertifiziert“

Emsländisches Gütesiegel Ausdruck von Arbeitgeberattraktivität

Meppen. „Ich gratuliere nicht nur Ihnen, sondern auch all Ihren aktuellen und zukünftigen Mitarbeitern!“ – mit diesen Worten überreichte Landrat Hermann Bröring fünf emsländischen Unternehmen in einer kleinen Feierstunde offiziell das „Emsländische Gütesiegel für Familienfreundlichkeit“. Nachdem die Emsländische Stiftung Beruf und Familie im vergangenen Jahr den ersten sechzehn emsländischen Arbeitgebern das Prädikat „familienfreundlich zertifiziert“ verleihen konnte, haben sich nun Nummer 17 bis 21 dem Zertifizierungsprozess unterzogen, um die eigene Personalpolitik in punkto Familienfreundlichkeit zu hinterfragen und zu optimieren.

Mit der Bildungseinrichtung Deula aus Freren, dem Metallverarbeiter Kuipers CNC-Blechtechnik aus Meppen, dem Hümmling Krankenhaus aus Sögel, dem Lingener Unternehmen GDF SUEZ und der Meyer Werft standen erneut sehr unterschiedliche Betriebe im Fokus. Neben den sehr verschiedenen Branchen sind insbesondere auch die Abweichungen in der Mitarbeiterzahl bemerkenswert: bei der Deula beispielsweise arbeiten rund 40 Personen, die Meyer Werft hingegen beschäftigt als größter Arbeitgeber der Region rund 2.700 Menschen. „Ob im 10-Mann-Betrieb oder mit einer Belegschaft von 1000 Mitarbeitern – es gibt immer Mittel und Wege, das eigene Arbeitsumfeld familienfreundlicher zu gestalten“, unterstreicht Unternehmenscoach Ursula Günster-Schöning.

Die Vielzahl der verschiedenen Maßnahmen, die zukünftig umgesetzt werden sollen, ist ebenfalls der Bandbreite der Unternehmen geschuldet, denn im Zertifizierungsprozess können gemeinsam mit dem Unternehmenscoach für jedes Unternehmen passgenaue individuelle Lösungsansätze entwickelt werden. Die im Rahmen der Gütesiegelübergabe vorgestellten Ideen reichen so beispielsweise von einem multikulturellen Familienfest über Heimarbeitsplätze bis hin zur Einrichtung eines „Kindertaxis“ für den Transport von Kindern zum Arbeitsplatz, falls Eltern spontan länger arbeiten müssen.

Die ungebrochen hohe Resonanz auf das Gütesiegel – weitere interessierte Unternehmen stehen bereits in den Startlöchern – bringt Bröring auf den Punkt: „Familienfreundliche Personalpolitik zahlt sich aus, das wissen unsere Unternehmen“. Auch das Wirtschaftswachstum der Region sieht er als einen Faktor für das große Interesse am Gütesiegel. „Die Attraktivität eines Arbeitgebers ist mehr denn je verknüpft mit seiner Familienfreundlichkeit. Dieser Herausforderung müssen sich in Zeiten des wachsenden Fachkräftebedarfs immer mehr emsländische Unternehmen stellen. Unser Gütesiegel hilft, das eigene Tun zu reflektieren und ist gleichzeitig etabliertes Signal nach außen“, so Bröring abschließend.


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