Familienstiftung und Jansen Brandschutz beim 6. Unternehmenstag in Berlin

Berlin/Meppen. Elf Modelle betrieblicher Kinderbetreuung standen im Mittelpunkt des diesjährigen Unternehmenstags „Erfolgsfaktor Familie“ 2013, den die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina Schröder, und der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Eric Schweitzer, gemeinsam eröffneten. Mit dabei: Die Emsländische Stiftung Beruf und Familie und das Modell der Großtagespflege der Jansen Brandschutz GmbH & Co. KG, das im Rahmen einer Themeninsel vorgestellt wurde und bei den rund 350 Kongressteilnehmern auf hohe Resonanz stieß.

Das Aschendorfer Unternehmen bietet für seine Beschäftigten seit 2011 die Großtagespflege „Märchenland“. Hier werden derzeit 14 Kinder zwischen elf Monaten und drei Jahren von 5:30 Uhr bis 17:00 Uhr betreut. „Ich war überrascht, wie viele Unternehmensvertreter über ähnliche Modelle nachdenken", berichtet Projektleiterin Sandra Jansen, die mit dem Unternehmenscoach Ursula Günster-Schöning nach Berlin gereist war. „Die vielen konkreten Fragen zur Umsetzung des Betreuungsmodells waren eine Bestätigung für unsere Arbeit vor Ort. Dies zeigt uns deutlich, dass das Emsland in diesem Kontext eine Vorreiterrolle einnimmt“, erläutert Ursula Günster-Schöning.

Im Zentrum des Kongresses stand die Debatte über gute und auch unter betriebswirtschaftlichen Kriterien belastbare Argumente für betriebliche Kinderbetreuung sowie über sinnvolle Verfahren der Bedarfsanalyse. Der Erfahrungsaustausch zeigte eine hohe Vielfalt an möglichen Lösungen, die von betrieblicher Tagespflege, Notfall- und Ferienbetreuung über Belegplätze bis zur betriebseigenen Kita reichen. Je nach Standort, Größe des Unternehmens und Art der zu schließenden Betreuungslücke müssten sehr unterschiedliche Wege beschritten werden, so der Tenor der Veranstaltung.

Der Unternehmenstag „Erfolgsfaktor Familie“ ist der zentrale Jahreskongress des gleichnamigen Unternehmensnetzwerks. „Der Ausbau der Kinderbetreuung ist von zentraler Bedeutung für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, von dem nicht nur Eltern profitieren, sondern auch die Arbeitgeber, die junge Eltern in ihrer Belegschaft haben. Daher freue ich mich sehr, dass immer mehr Unternehmen Betreuung anbieten und ermuntere ausdrücklich diejenigen, die darüber nachdenken“, betonte Ministerin Kristina Schröder in Ihrer Rede, in der sie ausdrücklich auch den anwesenden Beispielunternehmen dankte.

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