Emsländische Stiftung präsentierte Erfolgskonzepte in Berlin

Stiftung Beruf und Familie stellte sich auf dem „Unternehmertag 2009“ vor

Berlin/Meppen. Eine Vielzahl positiver Rückmeldungen erntete die Emsländische Stiftung Beruf und Familie auf dem „Markt der Möglichkeiten“ am Unternehmertag 2009 Anfang Mai im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin. Als einer von etwa zwei Dutzend Ausstellern war die Emsländische Stiftung von der bundesweiten Netzwerkinitiative „Erfolgsfaktor Familie“ in die Bundeshauptstadt geladen, um ihre innovativen Ideen und Projekte einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

 Das Motto des diesjährigen Unternehmertages „Nicht nur in guten Zeiten in familienfreundliche Maßnahmen investieren“ wurde durch hochkarätige Referenten unterstrichen – u. a. durch Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von der Leyen, die die Bedeutung familienfreundlicher Maßnahmen als Wettbewerbsfaktor auch auf dem emsländischen Chancenkongress im Februar verdeutlicht hatte.

Ein Dreh- und Angelpunkt der Familienfreundlichkeit in emsländischen Unternehmen ist die Stiftung Beruf und Familie. Dass die Idee der Familienstiftung bundesweiten Modellcharakter hat, belegte das große Interesse der rund 400 Besucher aus ganz Deutschland, darunter zahlreiche Personalverantwortliche aus der freien Wirtschaft. Durchweg beeindruckt zeigten sich die Teilnehmer vom Konzept der Stiftung als durch die regionale Wirtschaft initiiertes und finanziertes Modell.

Die beiden Stiftungsprojekte „Rund-um-die-Uhr-Betreuungsangebot“, das Anfang Mai in Kooperation mit dem Mütterzentrum Meppen e.V. ins Leben gerufen wurde, und die emsländische Notfallversorgung, der sogenannte „Tagesmütterstützpunkt“, über den Unternehmen kurzfristig Tagesbetreuung für Kinder einkaufen können, erzielten dabei besondere Aufmerksamkeit.

Dass die emsländischen Maßnahmen beispielhaft für andere Regionen sind und zukünftig vielleicht in modifizierter Form auch andernorts umgesetzt werden, stellt dabei keineswegs ein Ärgernis dar – ganz im Gegenteil: „Das Emsland hat schon oft bewiesen, dass hier Trends frühzeitig erkannt und die Weichen entsprechend gestellt werden. Und das Konzept der Stiftung trifft den Nerv der Zeit – daher überrascht es mich überhaupt nicht, dass es als Referenzmodell bundesweit Beachtung findet“, so Landrat Hermann Bröring, Vorstandsvorsitzender der Familienstiftung.

Ursula Günster-Schöning, Unternehmenscoach der Stiftung, ergänzt: „Veranstaltungen wie der Unternehmertag sind sinnvolle Plattformen für den Austausch untereinander. So kommen alle Beteiligten voran, denn wir verfolgen ein gemeinsames Ziel – eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf“.

Gefragter Gesprächspartner: Unternehmenscoach Ursula Günster-Schöning präsentierte das Konzept und die Projekte der Emsländischen Stiftung Beruf und Familie auf dem Unternehmertag 2009 im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin.

PRESSESTIMMEN

Talente treffen Wirtschaft
Meppen. 31 Emsland Stipendien sind vom Wirtschaftsverband Emsland und... 
Veränderung der Führung – Führung der Veränderung
Auftaktveranstaltung zum 10-jährigen Jubiläum der Emsländischen... 
Familienfreundlichkeit weiter mit Hochkonjunktur
60 emsländische Unternehmen seit 2010 zertifiziert  

» Weitere Meldungen

Hier gehts zur Galerie der
10 Jahresfeier