„Die Erziehungskompetenz der Eltern stärken“

Landrat Bröring schlägt der Familienstiftung emsländisches „Bündnis für Erziehung“ vor

Meppen, Oktober 2011. „Eltern sind die ersten und entscheidenden Erzieher, die Vermittlung wichtiger Werte erfolgt an erster Stelle in der Familie“ – mit dieser einleuchtenden wie zentralen Begründung schlägt Landrat Hermann Bröring ein emsländisches „Bündnis für Erziehung“ vor, mit dem er eine grundsätzliche Stärkung der Elternkompetenz erzielen möchte. In diesem Kontext sieht er die Bildung eines entsprechenden Netzwerkes als wesentliche Zukunftsaufgabe der Familienstiftung.

 In seiner letzten gemeinsamen Sitzung von Vorstand und Beirat richtet der Landrat den Blick nach vorne und sieht die Stiftung als Multiplikator, um ein vielfältiges Netzwerk ins Leben rufen, das der Verbesserung der Lebenssituation von Kindern, Jugendlichen und Familien dienen soll. Als wichtige Kooperationspartner sieht er neben Kindertagesstätten und Schulen insbesondere auch die Kirchen und Vereine. „Wir müssen den Müttern und Vätern die Möglichkeit geben, sich selbst als Eltern weiterzuentwickeln“, so Bröring. „Diese Angebote müssen in unkomplizierter Weise vor Ort erfolgen – und deshalb müssen wir alle Institutionen ins Boot holen, die den direkten Umgang mit Eltern und Kindern pflegen“. Dabei denke er auch an bestehende unterstützende Initiativen, etwa das „Kindernetz Emsland“, das bei Schwierigkeiten eine niederschwellige Beratungs- und Vermittlungsfunktion für Eltern mit kleinen Kindern übernehme. „Der Landkreis Emsland ist auch als ‚Zukunftsregion Gesundheit’ ein geeigneter Partner der Stiftung, denn ein erklärtes Ziel der Modellregion ist die Gesundheitsförderung von Kindern in den ersten Lebensjahren“, bringt Bröring weitere Kooperationsmöglichkeiten ins Spiel.

Gleichzeitig macht er deutlich, dass die Fähigkeiten, ein Kind angemessen zu erziehen, nicht nur in bildungsfernen Schichten gefördert werden müssten. „Ich bin der festen Überzeugung, dass wir alle im Umgang miteinander und insbesondere mit unseren Kindern weitere Kompetenzen, Fähigkeiten und Werte erlernen können. Hier pragmatische Angebote zu schaffen halte ich für eine große und wichtige Herausforderung“, so Bröring. „Diesen Grundgedanken möchte ich der Stiftung mit auf ihren weiteren Weg geben“, so der Vorsitzende abschließend.

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