"Ausgewählter Ort 2008"

Quelle: Meppener Tagespost, 13.12.2008

„Ausgewählter Ort 2008“ – Anerkennung von höchster Stelle hat gestern die „Emsländische Stiftung Beruf und Familie“ erhalten. Im Auftrag von Bundespräsident Horst Köhler überreichte Kerstin Meyer (Deutsche Bank) eine entsprechende Urkunde sowie einen Preis an Landrat Hermann Bröring in seiner Funktion als Vorsitzender der Stiftung.

Die Deutsche Bank und die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ zeichnete die emsländische Stiftung für die Verdienste um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie aus. Die Stiftung ist damit Teil der größten Veranstaltungsreihe Deutschlands „365 Orte im Land der Ideen“. Dieser bundesweite Wettbewerb wird seit 2006 gemeinsam mit dem Projektpartner Deutsche Bank durchgeführt.

„Deutschland – Land der Ideen“ ist die gemeinsame Standortinitiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft. Schirmherr ist Bundespräsident Horst Köhler. Die Kernbotschaft umfasst ein breites Themenspektrum, das die Initiative in ihren Aktivitäten einbindet, beispielsweise technologische Innovationen, kreative, kulturelle und gesellschaftliche Impulse und wissenschaftlichen Forschergeist.„Ziel ist es, im In- und Ausland ein Bild von Deutschland als innovatives, weltoffenes und leistungsstarkes Land zu vermitteln“, betonte Kerstin Meyer in ihrer Laudatio.

Die emsländische Stiftung hat nach Darstellung von Frau Meyer in der Region beeindruckende Fakten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie geschaffen. Der Preis gehe an eine Institution, die mit unkonventionellen Mitteln und viel Kreativität praktische und gangbare Lösungen zur Vereinbarkeit initiieret und realisiert habe.

Das vorbildliche Projekt habe die Fachjury überzeugt. Deshalb sei es unter 1500 Bewerbungen ausgewählt worden, hieß es in den Ausführungen.

Dank sagte Hermann Bröring allen Mitbürgern, die sich in unterschiedlichsten Funktionen in der Stiftung engagieren und ihren wertvollen Beitrag leisten, der schließlich zur begehrten Auszeichnung nach nur gut zwei Jahren aktiver Arbeit führte. Basis sei die tiefe Überzeugung vieler Kommunalpolitiker und Unternehmensvertreter im Emsland, dass aktive Familienpolitik zugleich auch Wirtschaftspolitik sei. Schließlich habe die Familienpolitik hier eine lange Tradition.

Bröring erinnerte an die Überlegungen, die zur Gründung der Emländischen Stiftung Beruf und Familie führten. Im Jahr 2005 hätten sich verantwortungsbewusste Kommunalpolitiker und Wirtschaftsvertreter zur „Großen Koalition für Kinder“ getroffen. Seither sei einiges umgesetzt worden.

Seit einem Jahr fungiert Ursula Günster-Schöning als „Unternehmenscoach“ der Stiftung. Gemeinsam mit einem engagierten Team sucht sie immer wieder nach neuen Möglichkeiten. In einem Überblick stellte sie neun konkrete Beispiele vor, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Fokus haben. „Die Bereitschaft zum Mitmachen steigt in den Unternehmen kontinuierlich; die Familienfreundlichkeit ist zunehmend ein wichtiger Standortfaktor“, betonte Günster-Schöning.

 

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