Sechs weitere Arbeitgeber im Emsland „familienfreundlich zertifiziert“

Hohe Resonanz auf emsländisches Gütesiegel für Familienfreundlichkeit

Meppen, 9. Dezember 2010. Nachdem die Emsländische Stiftung Beruf und Familie im August 2010 den ersten zehn emsländischen Unternehmen das Prädikat „familienfreundlich zertifiziert“ verleihen konnte, haben sich nun sechs weitere Arbeitgeber einem Zertifizierungsprozess durch die Stiftung unterzogen, um die eigene Personalpolitik in punkto Familienfreundlichkeit zu hinterfragen und zu optimieren. „Mit dem Gütesiegel unterstreichen die Unternehmen nachdrücklich, dass ihnen die eigenen Mitarbeiter und ihre Belange am Herzen liegen“, betonte Landrat Hermann Bröring, Vorsitzender der Stiftung, bei der offiziellen Zertifikatsübergabe im Meppener Kreishaus.

Bröring zeigte sich beeindruckt von der Vielfalt der vereinbarten Maßnahmen, mit der die Unternehmen die Familienfreundlichkeit im Betrieb vorantreiben wollen. Die Vorhaben, die zukünftig umgesetzt werden, reichen von der Informationsbroschüre zu familienfreundlichen Unterstützungsmaßnahmen über die Erarbeitung einer individuellen Kinderbetreuungsmöglichkeit auch an Samstagen bis hin zur Einführung eines Sparkontos bei der Geburt eines Kindes. „Die Bereitschaft, diese Ideen kurzfristig und in pragmatischer Weise zum Wohle des Arbeitsklimas umzusetzen, ist ein weiterer Beleg für die Dynamik und Flexibilität unserer Unternehmen“, ergänzte Bröring in Anspielung auf den Zukunftsatlas des Prognos-Institutes, der dem Emsland eine bundesweit herausragende Dynamik bescheinigte.

Birgit Wintermann von der Bertelsmann-Stiftung hob in ihrem Eröffnungsvortrag die Bedeutung einer familienfreundlichen Personalpolitik nicht nur für die Mitarbeiter selbst, sondern auch aus betriebswirtschaftlicher Perspektive hervor. Sie lobte die emsländischen Bemühungen und machte deutlich, dass die Stiftung Beruf und Familie durch Projekte wie das Gütesiegel weit über die Grenzen des Emslandes hinaus Bekanntheit erlangt habe: „In ganz Deutschland schaut man neidisch und beeindruckt auf das Emsland und die Arbeit der Stiftung.“
 
Die gute Zusammenarbeit mit den Betrieben, zu denen mit der Stadt Haren und der Gemeinde Salzbergen erstmalig auch zwei kommunale Arbeitgeber zählten, unterstrich Unternehmenscoach Ursula Günster-Schöning, die die Zertifzierung der Unternehmen durchführt: „In allen Workshops hat man schnell feststellen können, dass die gesamte Belegschaft – Mitarbeiter und Führungsebene – ein ehrliches Interesse daran hat, an einem Strang zu ziehen und etwas zu bewegen“. 

 

 Bildunterschrift: Landrat Hermann Bröring und Maria-Elisabeth Ostermann-Müller, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Stiftung, gratulierten den Unternehmensvertretern und überreichten das für drei Jahre gültige Zertifikat an die Bergmann Maschinenbau GmbH & Co KG (Meppen), die Gemeinde Salzbergen, die Hölscher Wasserbau GmbH (Haren), die Jansen Brandschutztore GmbH & Co. KG (Surwold), die Stadt Haren sowie die Schröder Mode KG (Haselünne).

 

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